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BAUGRUNDVERSTÄRKUNG UNTER ABGESACKTEM FUNDAMENT

Das hier betrachtete Bauvorhaben ist nur teilunterkellert. Aufgrund des Bergbaus in relativer Nähe, wurde die Bewegung des Hauses schon in der Vorgeneration der Bauherrn (über Jahrzehnte) beobachtet und messtechnisch dokumentiert. Das Schlafzimmer in der Gebäudeecke wies eine Schieflage von ca. 4 cm auf.Aufgrund der nun geplanten Aufstockung musste zwingend die Gründung an der Gebäudeecke ertüchtigt werden. Tragfähiger Baugrund fand sich erst in ca. 7 m Tiefe. Erfahrene Gutachter des Rhein-Erft-Kreises empfahlen bzgl. der hier ganz offensichtlichen Bergsenkung die Kontaktaufnahme mit der Fa. Uretek, die hier eine Expansions-Injektage durchführten. Die Schieflage des Eckzimmers ist schon jetzt kaum mehr spürbar und liegt nun im mm-Bereich.

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Durch Bohrlöcher mit Ø von 12 bis 16 mm im Abstand von ca. 60 bis 80 cm wird das URETEK-Zweikomponenten-Expansionsharz flüssig und unter kontrolliertem Druck bis in tragfähige Schichten in den Baugrund gepresst. Durch die Volumenvergrößerung der Harze mit örtlich auftretenden Expansionskräften, die bis zu 300 KN/m² betragen können (in Abhängigkeit vom Widerstand der Umgebung und der Baukonstruktion), wird der Untergrund örtlich ertüchtigt. Die Expansion der Harze erfolgt immer zuerst in Richtung des geringsten Widerstandes, also genau dort hin, wo die Verstärkung notwendig ist. Anfänglich bilden sich dabei bevorzugt vertikale, fein verästelte Harzlamellen aus, die zunächst eine horizontale Verspannung und Verdichtung im Baugrund bewirkten. Bei weiterer Verdichtung, sobald der Untergrund seitlich und nach unten genügend Widerstand gegen die auftretenden Expansionskräfte leistet, kommt es zu einem Anwachsen der Vertikalspannungen mit messbaren Hebungstendenzen (Quelle Uretek)

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Nachdem der Kraftschluss hergestellt ist, werden in einer zweiten Ebene zusätzliche Verstärkungs- und Hebungsinjektionen unter die am stärksten abgesackten Fundamente ca. 1,50 m bis 2 m tief unter Oberkante Kellerfußboden in den Baugrund gesetzt. Mit diesen Injektionen werden die Fundamente (soweit, wie für das Bauwerk verträglich) gleichzeitig wieder in Richtung des Ursprungsniveaus angehoben. Vorhandene Risse im Mauerwerk können dabei nicht immer vollständig geschlossen werden. Der ganze Prozess wird kontinuierlich mit Nivellierlasermesstechnik überwacht. URETEK ist mit seinen Technischen Beratern bundesweit verfügbar und sorgt für eine kompetente Vor-Ort-Betreuung vom ersten bis zum letzten Sanierungsschritt.(Quelle Uretek)

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